Freitag, 21. Oktober 2016

Nur ein Blick...

Nur gesehen...ein Blick in die Augen...versunken...es ist, als wären wir allein...und doch befinden wir uns...ein jeder für sich in diesem Café...

Dein Blick fixiert den meinen...Deine Augen tragen das Lächeln das Deine Lippen umspielt weiter...und doch sagen sie mehr...Nehme ich meinen Mut zusammen? Sollte ich es wagen? Sollte ich...

Warm...verlangend spüre ich das Pulsieren in meinem Schoß...ich fühle die Nässe...sie sammelt sich am Beginn meiner Spalte...unsere Blicke immernoch ineinander versunken...meine Lippen leicht geöffnet...hart pressen sich meine Nippel durch den BH gegen mein Top...zeichnen sich spitz unter dem schwarzen Ripp-Stoff ab. Du siehst es...Du siehst meine Erregung....

Der See...keine fünf Fußminuten entfernt kommt mir in den Sinn...Dich nun dort...

Du trägst einen Anzug...würdest Du? Andererseits...wer weiss schon, wer unter der Kleidung steckt. Sähe man mich beruflich...ordentlich im Kostüm...gegen jetzt...ein Ripp-Top, welches tiefen Einblick bietet, zum schlichten Jeansrock...

Dein Blick ruht immernoch auf mir...ich stehe auf, zahle meinen Macchiato...trete an Deinen Tisch...mich leicht vorbeugend...streichle ich Dir mit den Fingerspitzen einer Hand über Deinen Oberschenkel....hinauf...bis genau zu dem Punkt, wo ich fühlen kann, dass Dein Schwanz hart ist...ein kleines Stück weiter beuge ich mich vor...Du nimmst meinen Duft wahr...Jasmin-Absolue...

„Lässt Du Dich von mir entführen?“ frage ich Dich...leise...nur ein Hauch...in Dein Ohr geraunt...meine Lippen nur Millimeter von Dir entfernt...Du nickst nur...lächelnd...

Gezahlt...ich warte schon vor der Tür...ziehe Dich mit mir...zum See...keiner von uns redet...Was wäre schon ein Wort...Jeder weiss doch, was er will...

Am See....etwas abseits...ein Wäldchen bis ans Ufer des Wassers...saftiges Gras...die Wärme der Sonne. Wir bleiben uns gegenüber stehen...blicken einander in die Augen...weich, zugleich ungeduldig drängend spüre ich Deine Lippen auf meinen...sie streicheln...kosen...Deine Zunge...findet ihren Weg...wird von der meinen willkommen geheissen...

Meine Hände streifen Dein Jacket herab, knöpfen Dein Hemd auf...Die Deinen streifen mein Top über den Kopf...ein knapper BH bedeckt meine vollen, weichen Brüste...ich keuche leise an Deinen Lippen, als Deine Fingerspitzen seine Konturen umfahren...schiebe Dein Oberhemd über Deine Schultern...achtlos landet es auf dem Boden...

Nur ungern löse ich meine Lippen von den Deinen...meine Zunge umspielt hart, drängend Deine Brustwarzen...zärtlich knabbernd beisse ich hinein...Du lehnst den Kopf in den Nacken...gleichzeitig kneten Deine großen Hände meine Brüste...die ich ihnen lustvoll, doch noch leise aufstöhnend entgegen dränge...ich kenne Dich nicht und doch...ich will Dich...jetzt hier...

Ich fühle, wie Du meinen Rock öffnest...herab streifst...Deine Hand legt sich flach über meinen kurzrasierte Schamhügel...aufstöhnend komme ich Dir entgegen....spüre Deine Finger zwischen meinen Schamlippen...in meiner heissen Nässe...
Wie schmeckst Du, unbekannter Geliebter? Ich will es wissen...öffne Deinen Gürtel...Deine Hose...meine Hände drängen in Deine Hose...Deinen Slip...Gott...Dein Schwanz...so hart...so heiß...diese samtige und doch so glatte Haut...Deine Spitze ist nass...

Ich sinke auf die Knie...Deine Hose dabei abstreifend...sehe Deinen prallen Luststab vor mir...so prall...so hart...sehe die Eichel...den Wulst...Dir in die Augen sehend küsse ich sie...lecke sie genüßlich ab...lege die Lippen geschürzt darum...Teufel...Dein geiler Nektar schmeckt wundervoll...ich sauge...bade nur Deine Eichel in meinem warmen Speichel...höre Dein leises lustvolles Stöhnen...

Schließlich ziehe ich Dich herab zu mir...zusammen mit Dir im warmen Gras...die Sonne streichelt unsere Haut...erhitzt uns noch mehr...Schnell ist auch die Unterwäsche weg und ich fühle Dein Gewicht über mir...

Unsere Augen...sie versinken ineinander...ich sehe Lust pur in den Deinen...Leidenschaft...sie glänzen dunkel...verlangend...Ein Spiegel meiner eigenen Gier nach Dir....

Heiß liegt Deine Eichel zwischen meinen Schamlippen...Du reibst sie leicht in meiner Nässe und lässt sie an meiner Pforte ruhen...wieder finden sich unsere Lippen...küssen...kosen....einander atmen...spielende...tanzende Zungen... „Fick mich...nimm mich endlich...“ keuche ich in Deinen Mund hinein...versuchend, Dir mit meinem Schoß entgegen zu kommen...Dich tief in meine Lustgrotte zu dirigieren...doch leis lachend ziehst Du Dich zurück....

Unsere Hände verschränken sich...und endlich...ganz langsam...spüre ich, wie Dein Zauberstab mich öffnet...meine Pforte durchdringt....langsam...ja...ich fühle jedes Stück Deines Schwanzes...dunkel stöhne ich auf...wir halten...küssen einander...unsere Augen wie unsere Körper ineinander versunken...

Als Du mich ganz ausfüllst...bis zur Wurzel Deines harten Riemens in mir steckst...hältst Du inne...kurz...und dann...ein Fluss beginnt...unsere Körper umschmiegen sich im Gleichklang...Intensität...Leidenschaft...Langsamkeit...jede Bewegung....wie in Slow-Motion...unfassbar....unglaublich...

Du ziehst Dich fast ganz zurück...mein Körper folgt Dir...ich weiche langsam vor Dir zurück...Dein Körper folgt dem meinen...leise Stöhnen...Keuchen wir...gedämpfte Klänge in unseren Mündern...Wieder gleitest Du aus meiner nassen Vulva hinaus...Dich nicht verlieren wollend folgt sie Dir...nimmt Dich leise schmatzend wieder in Empfang...

Dann...unser Atem...schneller...unsere Körper auch...drängender....ich fühle die Kraft, mit der Deine Hände meine Halten....sehe die Veränderung in Deinem Blick...immernoch spiegelt er jedes meiner Gefühle...unsere Küsse gierig drängend...fordernd...


Und schließlich bäume ich mich auf unter Dir...komme in Deinen Mund keuchend...und fühle in dem Moment wie heisse Schübe Deines Saftes in meine Grotte pulsieren...spüre Dein Stöhnen mehr als das ich es höre....Wir lassen uns überrollen...überrollen von unseren Höhepunkten...von den kleinen Toden der Lust...und bleiben ineinander versunken liegen...lange...unsere Herzen...werden langsamer...unser Atem ruhiger...und immernoch...die Lippen aneinander geschmiegt....und genießen immernoch ineinander ruhend den Sonnenuntergang....

Freitag, 1. Juli 2016

Nur eine kleine Phantasie


Atemlos...hart schlägt mein Herz in der Brust...In den trockenen Hals hinein...Der Körper zittert.

Du warst es...Eine Phantasie...Ich zog den Dildo aus meiner Schublade....Er besitzt nicht Deine Größe, doch vermag er das Ende meiner Spalte zu erreichen...Ich streichelte mit der Eichel zwischen meinen feuchten Schamlippen längs...Von der Klit beginnend...die Augen geschlossen...So schnell erscheinst Du in solchem Moment vor mir.

Es ist Deine Hand, die Deine Eichel durch meine Labien führt....Deine Hand, die den prallen Schaft umfasst hält...Unsere Blicke ineinander versunken...Wie von selbst landet Deine Eichel irgendwann an meiner Pforte...öffnet sie...dringt langsam ein. Jeden Millimeter Deines Schwanzes spüre ich, bis Du ganz in mir bist....Mich ausfüllst...Deine Hände schließen sich um meine Schultern...halten mich...

Langsam bewegst Du Dein Becken...ziehst Dich bis zur Eichel zurück und schiebst Dich, mich langsam aufdehnend wieder in mich hinein. Drängst Deinen Schwanz so weit, dass ich den süßen Schmerz fühlen kann. Meine Lippen öffnen sich zum stummen Aufschrei, doch die Deinen verschließen sie. Ich beginne,Deinen Bewegungen zu folgen...langsam...stetig...Ein noch träger Fluss der Lust...einander spüren...einander atmen...einander schmecken...

Immer leichter fällt Dir das Eindringen in die feuchte Hitze meiner Spalte. Zugleich werden Deine Stöße schneller...fordernden...Du spürst, dass jeder einzelne purer Genuss für mich ist. Ich stemme die Füße in die Matratze, drücke das Kreuz durch und mich Dir entgegen...Unser Atem wird kürzer...Deine Hände packen mich fester...

Hartes, festes Pumpen in meinen Dich heiss und lustvoll empfangenen Schoß...Dein Samen spritzt hervor...Ich spüre die Nässe und komme genau in dem Moment...Im Takt Deiner Stöße pulsiert mein Saft hervor...badet Deinen zuckenden Schwanz.. .schmerzhaft fest zieht sich meine Spalte zusammen um Deinen Schwanz...Als wolle sie dich melken...Meine Klit pocht im Takt meines Herzschlags...oh mein Gott....

So kurz...So heftig...So intensiv...und das nur bei einer süßen Phantasie...träum schön.

Dienstag, 3. Mai 2016

Die Wahl des richtigen Weges


Die richtigen Worte zu finden ist manchmal schwer. Consent war mein letztes Buch. Danach keine Geschichte, kein Buch. Ich hatte gehofft, meine Kreativität würde sich wieder zeigen...nach der OP im Dezember, nach dem Wechsel des Jobs im November... Nun ist es Mai. Eintausend Anfänge für Geschichten, blasse Ideen, doch der Durchbruch fehlt. Enttäuscht von mir selbst. Ich will...habe gerade sogar mehr als genug Zeit, aber irgendwie klappt es nicht.

Früher war es so, dass ich die Geschichten nur mochte, wenn sie mich trafen, meine Schamlippen beim Schreiben anschwollen und ich deutlich spüren konnte, wie ich nass wurde. Genau dann waren meine Geschichten gut. Und verdammt...eben dieses mag mir nicht mehr wirklich gelingen. 

Schreibblockade? Irgendwie so etwas. Aber es nervt mich. Ich will doch und ich weiss, dass ich es kann, warum mag es mir dann gerade jetzt nicht gelingen?

Sollte ich in eine andere Richtung gehen? Dem Harten, welches mich selbst zur Zeit nicht wirklich reizt, den Raum nehmen? Die meisten meiner Leser mögen aber doch gerade das. Und dann...lieber etwas Kurzes oder doch lieber lang und ausführlich? 

Verschiedene Möglichkeiten...verschiedene Anfänge...

Doch für welchen der Wege soll ich mich entscheiden?

Samstag, 2. April 2016

Fragen...


Wann haben wir zuletzt ein Mahl so genossen, dass wir jede einzelne Zutat zu schmecken glaubten? 

Wann sind wir das letzte Mal mitten in der Nacht aufgestanden, nur um den Mond zu betrachten? 

Wann haben wir zuletzt einem anderen unsere wahren Gefühle offenbart? 

Wann haben wir jemandem so kompromisslos gezeigt, wie sehr wir eine Streicheleinheit benötigen - wie eine Katze, die sich wohlig vor unseren Füßen rekelt? 

Wann, wie sehr wir uns über einen Besuch freuen - wie der Hund, der zur Begrüßung außer sich vor Freude an uns hochspringt? 

Wann haben wir das letzte Mal etwas zum allerersten Mal getan? 

Wir haben ihn jetzt, diesen Augenblick. Machen wir das Beste daraus!

aus "Reisebegleiter für den letzten Weg" von Berend Feddersen, Dorothea Seitz und Barbara Stäcker

Mittwoch, 23. März 2016

Lust


Einander spüren...einander führen...einander verführen...einander entführen...in die Gier...die Lust...in das pure Verlangen aufeinander...

Schwitzende Körper...die sich umeinander winden...Küsse...einander trinken...einander atmen...die Hitze fühlen...aneinander erglühen...Nässe...Dein Phallus...er ruht...steht...so prall zwischen meinen vor Verlangen pulsierenden Schamlippen...ein Stoß...ein langsames Hineindringen...ich fühle...Deine Größe...Deine Kraft....Hände...ineinander verschränkt...

Schenkel...die sich um Deinen Po schließen...sich hinter Dir verschränken...Dich noch tiefer zu spüren...ganz tief in mir....Deine Eichel meinen Muttermund kosend...unsere Stöße...Bewegungen...ein Fluss...träge...pulsierend...

Du spürst...meine Nässe...meine Hitze...die Enge meiner Grotte, die Deinen harten Zauberstab...so eng umschließt...die passende Scheide für Dein hartes Schwert...

Nein...nicht schneller werden...den Rhythmus halten...ihn immer wieder tief in uns fühlen...einander tragen...auf dem Fluss unserer Lust...bis er sich wandelt...in einen Strom...heiss...lodernd....

Laute der Lust...Stöhnen...Keuchen...Schreie...dunkel...rauh...

Zuletzt...unsere Körper...die sich gegeneinander...ineinander aufbäumen...Unsere Lustsäfte...ineinander fließend...

Ein letzter Kuss...verlangend...gierend...leidenschaftlich...ein Wunsch nach mehr... 


Aimee Delacroix

Sonntag, 28. Februar 2016

Treiben uns Männer damit in den Wahnsinn?

Das Bettgeflüster ist es wieder einmal, welches mich bewegt, einige Worte in die Tasten zu tippen. Dieses Mal sind es Ratschläge für das Mannsvolk, was sie bei einem Blowjob doch bitte auf jeden Fall zu lassen haben. Schließlich können sie sich ja glücklich schätzen, das Frau sich überhaupt dazu herablässt, dass werte männliche Gemächt zwischen die Lippen zu nehmen. 

Fakt ist übrigens tatsächlich, dass viele Frauen nicht Willens sind, oder es sie große Überwindung kostet, den Schwanz zu lecken und zu blasen. Da ist die Prägung darauf, dass das ja schmutzig und unanständig sei, scheinbar zu intensiv.

Doch zurück zum Bettgeflüster. Der Artikel beginnt gut, indem er aussagt, dass ein Blowjob ein tolles und wahnsinnig erotisches Erlebnis sein könne. Dann jedoch kommen die sogenannten No Gos und diese ließen mich doch spöttisch den Kopf schütteln.

"Starren
Ernsthaft: Das ist wirklich irritierend! Wer da keine Leistungsdruck-Komplexe bekommt, arbeitet wahrscheinlich eh schon in der Porno-Industrie. Merken: Hinschauen, zuschauen – alles ok! Verrücktes Anstarren dagegen ist hiermit ausdrücklich verboten!"

Hier frage ich mich vorab erst einmal wo liegt denn bitte der Unterschied zwischen Hinschauen, Zuschauen und verrücktem Anstarren? Und welcher Mann schafft es, seine Mimik während eines doch überaus erregenden Blowjobs so gut zu kontrollieren. 

Verzeihung, aber ich als Frau lasse mich beim Sex ganz und gar fallen und ebenso erwarte ich es auch von meinem Sexpartner. Gleich, ob nun mein Ehemann, ein Freund oder ein Mann, den ich im Club verwöhne. Wie ist das denn bitte möglich, wenn man permanent überlegt, wie man gerade aus der Wäsche schaut?

Und hey, selbst mein eigener Gesichtsausdruck beim Blowjob - naja, sagen wir, als ich ihn in einem Kurzfilmchen sah, ließ er mich doch irgendwie schmunzeln. Und? Andere mögen ihn. That's life. 

Die Partnerin beobachten, zu sehen, wie der eigene Penis immer wieder und wieder zwischen die lustroten, feuchten Lippen dringt (ah...ah...ah...ich meine natürlich die des Mundes), ist für viele Männer mit das Höchste. Und ich kann natürlich nur aus meiner Sicht sprechen, aber ich find es selbst geil, dabei die pure Geilheit in seinen Augen zu sehen. 

Also Leute, lasst Euch Eure Lust nicht zerstören: Schaut hin! Und macht Euch verdammt nochmal keine Gedanken über Euren Gesichtsausdruck. Und Mädels: Ein "STARR MICH NICHT SO AN!" führt beim Mann schnell zum Verlust der kompletten Erektion! Sollte jemand auf die Idee kommen, seinen Sexualpartner wegen seines Lustgesichts zu kritisieren, so möchte er doch vorher mal ein Video von sich selbst drehen...beim Sex...beim Blasen...bei der Masturbation.

"Kopf runterdrücken
Wenn wir einen Blowjob geben wollen, dann gehen wir schon freiwillig auf die Knie. Wenn ihr unseren Kopf aber nach unten drückt, ist das nicht nur absolut unhöflich, sondern tötet in uns auch jede Lust aufs Blasen. Dann könnt ihr euch den Blowjob gleich ganz abschminken!"


Hier ist es definitiv Geschmackssache - ui...schönes Wortspiel beim Blowjob! Wenn eben möglich, solltet Ihr vorher wissen, wie tief es Eure Gespielin mag. An dem Spruch "Die meisten Frauen wollen 20 cm, fangen aber bereits nach 10 an zu würgen!", ist sehr viel dran. Und der Würgereflex kann sehr viel Lust kaputt machen. Kommunikation ist hier pures Gold wert.

Ich gehe hier aber in diesem Blog von mir persönlich aus. Ich liebe es, wenn ich vor ihm knien darf und er meinen Kopf zur Befriedigung seines Schwanzes benutzt. Wenn ich spüren kann, wie seine Eichel über meine Zunge und meinen Gaumen streicht und er so tief eindringt, dass meine Lippen an seiner Schwanzwurzel liegen und meine Zunge seine Eier bespielen kann. Oder wenn ich auf dem Rücken vor ihm liege, den Kopf in den Nacken gelegt, und er seine Gier an mir stillt, indem er meinen Mund wie meine Vagina fickt.

Ich empfinde das "auf die Knie gehen" ebenso als lustvoll, wie das besitzergreifende "Kopf nach unten drücken" und ich weiß von mehr als einer Frau, die das ebenso sieht. Natürlich gibt es auch Frauen, die das nicht mögen, sei es, weil sie leicht zu würgen beginnen, sei es, weil sie die Dominanz nicht mögen. Das ist halt so. Aber deswegen solltet Ihr Männer die Geste, so sie Euch anmacht, nicht einfach komplett unterlassen. Biiiiitte!!!! Probiert es doch einfach einmal zärtlich aus. Achtet dabei darauf, wie Eure Partnerin sich verhält, ob sie es genießt oder ob sie die Muskeln plötzlich anspannt und Ihr Gegendruck erntet. Dann solltet Ihr davon natürlich ablassen.

Der Sex sollte immer allen Beteiligten gefallen. 

"Haare ziehen
Gleiches gilt im Übrigen auch fürs Haare ziehen, während wir da unten beschäftigt sind. Das ist nur in schlechten Pornos erotisch. In wirklich schlechten!"


Ja dann....Ich lasse gerade meine Gedanken treiben. In meinen Träumen blase ich genussvoll den harten Riemen meines Partners, spüre, wie er tief eindringt, sich zurück zieht und sich wieder mit einem festen Stoß in meinen Mund hineinbohrt. Seine Hände streichen durch mein Haar, krallen sich fest und beginnen, mich so zu führen. 

Gemäß der Autorin des Artikels muss das Kopfkino, welches meine Pussy heiß und nass werden lässt ja richtig schlechter Porno sein. Das lässt mich spöttisch Schmunzeln. Die Bemerkung, frau solle mal aus ihrer Kleingartenspießererotik hervortreten und sich richtig gutem Sex hingeben, liegt mir auf der Zunge. Doch nein! Erlaubt ist, was jedem gefällt und wenn es ihr nicht gefällt, dann soll sie doch die Finger, bzw. ihren Mund davon lassen... Aber bitte, sehr geehrte Verfasserin: Nicht alle Frauen denken so, also belehren sie nicht alle Männer, sich nach Ihren Wünschen zu verhalten!

"Ohne Vorwarnung abspritzen
Eine kleine Vorwarnung vor dem Orgasmus wäre wirklich nett. Ein eindeutiges Stöhnen reicht dabei schon vollkommen! Aber jede Frau, die schon mal Sperma eingeatmet hat oder es sich aus den Haaren bürsten musste, kann euch bestätigen, dass sie sich danach jeden weiteren Blowjob zwei Mal überlegt hat."


Auch hier kommt es eindeutig wieder auf die Konstellation zwischen den Paaren an. Mich persönlich stört ein spontaner Orgasmus absolut nicht, wenngleich ich beim Blasen normalerweise spüre, ob Mann gleich kommt. Und je nachdem, welcher Druck hinter den Spermaschüben steckt, heißt es einfach nur schnell schlucken...oder es quillt wundervoll cremig über meine Zunge und ich kann den Geschmack genießen. 

Spritzt Mann mal ins Haar...eine Dusche schafft Abhilfe. Es sind nur Körperflüssigkeiten. 

Achtung ist hier jedoch geboten, wenn die Partnerin partout kein Sperma mag - sei es der Geschmack oder die Konsistenz. Es gibt Frauen, die halten davon rein gar nichts. Hier hilft es, im Vorfeld die einzelnen Wünsche und Begehrlichkeiten auf einen Nenner zu bringen. 


Doch alles in allem...Pannen kann es immer geben und Mädels, Frauen, wenn es mal nicht so passt, sprecht mit ihm. Und Jungs, Männer lasst Euch beim Sex fallen...genießt es...lebt es aus, aber lasst Euch von irgendwelchen Artikeln nichts einreden. Stellt Euch auf die individuellen Wünsche Eurer Partnerin ein.

Lebt Eure Lust, Eure Leidenschaft, die hemmungslose Zügellosigkeit!

Donnerstag, 25. Februar 2016

Verhext


Nach dem Durcheinander des Tages brachte der warme Sommerabend endlich Ruhe. Begleitet von einem tiefen Seufzer lehnte sie sich an ihn. Es tat gut, mit ihm hier zu sein, seine Wärme und Nähe zu fühlen, die Vertrautheit zwischen Ihnen, eine gewisse Geborgenheit, die er ausstrahlte. Obgleich er 15 Jahre älter war, als sie, war er der Mensch, der ihr am nächsten Stand. Näher als manch einer ihrer Freunde. Ähnliche Erlebnisse schweißen zusammen, binden. Sein Arm legte sich um sie, als er sie sacht mit dem Kopf auf seinen Schoß bettete. Über sich sah sie das dunkle Blau des abendlichen Himmels erleuchtet von einigen Sternen, die sich um diese Zeit bereits auf dem Firmament zeigten.

„Denk nicht nach“, sagte er leise, streichelte zart mit den Fingerspitzen über ihr Gesicht, als wolle er ihre Sorgen fort streicheln. Vom Himmel wandte sie ihren Blick in sein Gesicht, in seine blauen Augen, blickte hinüber zu ihrem Hund, der sorglos mit dem seinen herum tobte und wieder zu ihm. 'Wenn das so einfach wäre...', sagte ihr Blick. Doch im Moment wollte sie einfach nur genießen, abschalten. Sie schloss die Augen, fühlte seine Hand, seine Fingerspitzen auf ihrer Haut... ließ die Gedanken treiben...

Nein, sie waren kein Paar und es war auch nie mehr zwischen ihnen vorgefallen, einfach sehr gute Freunde und doch sehnte sie sich im Moment nach mehr. Nach Dingen, die ihr zuhause versagt waren, die im Hause ihrer Großmutter nicht zu geschehen hatten, nicht geschehen durften. Sie war nun zwanzig, hatte ihr Abitur mit einem guten Abschluss bestanden und blickte in eine mehr als ungewisse Zukunft. Einzig eines stand fest – sie hatte sich um ihre Großmutter zu kümmern. Alles Weitere war zweitrangig. Plötzlich zuckte sie zusammen, spürte seinen Atem an ihrem Ohr, nahm seinen herben Duft in unvertrauter Intensität wahr.

Er hatte sich vorgebeugt. „Ich habe dir gesagt, du sollst nicht nachdenken, Kleines!“ So warm, weich, dunkler als sonst, rau...Ein Schauer durchfuhr sie, kurz stockte ihr der Atem. „Dann mach, dass es aufhört“, entgegnete sie als leise Bitte. Mit einem ruhigen Lachen lehnte er sich zurück. „Das willst Du also... Einen Zauberer, der das Trübsalblasen weghext.“ Eine Weile breitete sich Schweigen aus zwischen ihnen. Ruhig und sicher von seiner Seite, unsicher abwartend von der ihren. Dann... Seine große Hand, die gerade noch ihr Gesicht gestreichelt hatte glitt über ihr T-Shirt abwärts, durchfuhr die Mitte ihrer vollen Brüste und legte sich warm über den Saum ihres T-Shirts auf ihren Bauch. Nur mit einem Finger streichelte er zwischen T-Shirt und Jeans ihre entblößte Haut. Kurz aber tief sog sie ob des ungewohnten Gefühls die Luft ein, fühlte wie ihr Körper sich spannte. Sein Blick ruhte Sicherheit ausstrahlend in dem ihren. Sein Finger begann, Kreise auf ihrer Haut zu ziehen, die ihr T-Shirt immer ein Stück weiter hinauf gleiten ließen. Kurz ging ihr Atem, ihr Blick schien Antworten in seinem zu suchen.
„Was machst Du?“ fragte sie, etwas verwundert über den belegten Klang ihrer eigenen Stimme. Doch statt zu antworten, legte er seine Lippen über die ihren, küsste sie. Zunächst nur ein sanftes Streicheln der Lippen, gleich dem seines Fingers auf ihrem Bauch und ihren Rippen, doch bald schon drängte seine weiche, feuchte Zunge gegen ihre geschlossenen Lippen sie zu öffnen, drang in ihren Mund ein, umspielte ihre Lippen wie ihre Zunge, die sie zaghaft zum Spiel bot. Es war nicht so, dass sie noch nie geküsst hätte, nur, dass der letzte Mann – eher Junge – der dieses von ihr errungen hatte, war lange vorüber. Jahre lagen dazwischen und es war im Zuge übermütiger Trunkenheit geschehen, die sie dazu gebracht hatte, ihm damals sogar einen zu blasen. Doch dieser Kuss hatte gar nichts von der damaligen Unerfahrenheit, obgleich auch er von Neugier aufeinander geprägt war. Als er von ihren Lippen abließ, spürte sie zwei Dinge. Seine Hand streichelte inzwischen ihre prallen Brüste, deren Knospen sich beinahe schmerzhaft erhoben hatten, durch den Stoff ihres BHs und sein Glied, das in ihrem Nacken gegen den Stoff seiner Hose drängte.

„Du wolltest“, lächelte er leise, „ dass ich mache, dass Deine trüben Gedanken verschwinden und“, seine Hand umfasste fest eine ihrer Brüste und zwirbelte ihre Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger. Kurz keuchte sie auf. „und das werden sie heute Nacht.“ Langsam schob er die Körbchen ihres BHs herunter und ließ sie die warme Abendluft auf ihren empfindsamen Brüsten, auf den spitzen Knospen fühlen, seine Handfläche, die streichelnd ihre Spitzen umfuhr. Wieder entrang sich ihrer Kehle ein leises Stöhnen, als sie spürte, wie ihr Schoß sich vor Verlangen zusammen zog, spürte, wie die Nässe der Lust ihren Liebesmund tränkte. „Komm hoch“, bat er sie und half ihr dabei, sich vor ihm aufzurichten. Sie knieten voreinander, küssten sich, atmeten einander in berauschten Küssen. Ihr T-Shirt landete gemeinsam mit dem seinen im Gras. Seine Lippen strichen von den ihren hinab über ihren Hals, während seine Hände ihren Po umfassten und die Backen fordernd kneteten, kosten ihre Brust und saugten sich an ihrer Brustwarze fest. Sie legte den Kopf in den Nacken - lustvoll aufstöhnend. Eine feuchte Spur hinterlassend, die der Nachtwind kühlte, wanderten seine Lippen zu ihrer anderen Brust – zu ihrem anderen Nippel. Er saugte, biss zart hinein, während ihre Hände gespreizt durch sein Haar fuhren. Mit kühlen Händen strich sie über seinen Rücken hinab, genoss das Gefühl der nackten Männerhaut unter ihnen, glitt über seine Seiten und über seinen Bauch, seine schwach behaarte Brust hinauf, fühlte seine kleinen, harten Wärzchen in ihren Handflächen, streichelte, zwirbelte sie, schrie kurz auf, als er es mit einem festeren Biss in ihre Brustwarze quittierte. Auch seine Hände wanderten nach vorne und öffneten, ohne dass er sich von ihren Brüsten abwendete, ihre Jeans...strichen hinein und fanden ihre Schamlippen. Flach legte er eine Hand darüber, die Nässe spürend, die durch das kurze krause Haar drang. Langsam spaltete er Ihre Lippen mit den Fingern, öffnete sie und tauchte in ihren Lustsaft, verrieb ihn über ihre Klitoris. Kurz presste sie die Schenkel zusammen, daran denkend, dass er nicht wusste, dass er ihr erster Mann sein würde und alles in ihr wusste, dass ES heute geschehen würde. Er ließ ab von ihren Brüsten und schaute sie an, küsste sie, drängend, fordernd und keuchte dunkel auf, als ihre Hände vorsichtig, noch zögernd über die Beule in seiner Hose streichelten. Unsicher, zugleich erwartungsvoll öffnete sie die Knopfleiste, den Druck seines Gliedes bewusst spürend.

Sie löste sich von ihm, als ihre Hände am Bund seiner Hose zu den Seiten strichen, blickte hinab, als sie seine Hose mitsamt des Slips hinab streifte. Groß und prall erhob sich sein Glied in Richtung seines Nabels. Sie blickte wieder hinauf, schaute in seine Augen und umfasste seine Männlichkeit mit beiden Händen. Sein Blick verschwamm kurz, er stöhnte auf, als er ihre Hände auf seinem Schaft entlangstreicheln spürte, als sie seine Vorhaut weit nach hinten zog und seine Eichel vollkommen frei legte. Ein kleiner silbriger Tropfen auf ihrer Kuppe fing das Mondlicht ein und spiegelte es wieder. Sie beugte sich auf Knien hinab und leckte ihn mit der Zungenspitze ab. Genoss seinen leicht salzigen Geschmack, die cremige Konsistenz auf ihrer Zunge. Langsam legte sie ihre Lippen um seine pralle Lust, während seine Hände sie an den Seiten hielten. Saugte an seiner Eichel, umspielte sie mit der Zunge. Sein Keuchen, sein Stöhnen klang in ihren Ohren, übertönte das wollüstige Rauschen ihres Blutes. Kurz stieß er tief zu, was sie duldete, obgleich sie kämpfen musste um nicht dem Würgereiz nachzugeben. Dann ließ er sie gewähren, ließ seinen harten Schwanz von ihren Lippen, ihrer Zunge, ihrem Mund verwöhnen, kosen, umspielen...Eine ganze Weile gab er sich diesem wundervollen Gefühl hin, bis er sie schließlich festhielt.

„Ich will Dich!“ sagte er rau und drängte sie zugleich ihre Hose ganz hinab streifend nach hinten. Auch seine Hose landete im Gras und langsam kam er über sie. Sie fühlte einen Teil seines Gewichtes, obgleich er sich rechts und links von ihr abstützte. Die erwartete Unsicherheit, die Angst vor dem ersten Mal blieb aus. Sie wollte es nur noch. Wollte eins sein mit ihm. Sein pralles Glied ruhte zwischen ihren Schamlippen und während sie in seinem Blick versank, versank er in ihr. Der kurze Schmerz ließ sie aufkeuchen, sich in seine Schultern krallen, doch als er begann sich tief in ihr zu bewegen, war die kleine Qual vergessen. Eine Einheit, ein gemeinsamer Fluss, vollkommene Hingabe, ein Vergessen aller Geschehnisse. Einzig der Akt zählte, die gemeinsam empfundene Lust. Die sich langsam doch unaufhaltsam immer weiter steigerte, bis sie schließlich zerbarst...zuerst in ihrem Schoss...dann angefeuert und das pulsieren ihrer engen Grotte in seinen Lenden.

Langsam zog er sich zurück, blickte in ihre Augen und dann, als sich von ihr herunter rollte an sich herab. Reichlich schnell ging sein Blick wieder hoch, als er die dunkle Färbung seines Gliedes sah. Ihr Blut hatte in der Nacht schwarz gefärbte Schlieren auf seiner Männlichkeit hinterlassen. Seine Hände umfassten ihr Gesicht, mit sanfter Gewalt zwang er sie, ihn anzusehen. „Du verdammte Hexe, warum hast Du nichts gesagt?“ Unfähig seinem Griff zu entkommen, senkte sie den Blick – beschämt. „Weil ich mich nicht getraut habe, Du...ich bin immerhin schon 20. Es...es war einfach wunderschön. Es war schön wie es war. Und...“ Doch weiter kam sie nicht, da er mit einem liebevollen Kuss er ihre Lippen schloss.


Sonntag, 17. Januar 2016

Sündenpfuhl


Das Wort Sündenpfuhl bezeichnet einen Ort, an dem nach bestimmten Vorstellungen besonders "sündiges", unmoralisches oder verwerfliches Verhalten besteht. Historisch bezieht sich der Begriff dabei häufig auf sexuelle Handlungen und wird mit Lust, Dekadenz, Prostitution oder Orgie assoziiert. In der heutigen Verwendung wird meist ironisch die Missachtung konservativer Moralvorstellungen gemeint.

Der Begriff wird eher metaphorisch gebraucht, wörtlich zusammengesetzt aus "Sünde", im christlichen Verständnis eine falsche, von Gott getrennte Lebensweise oder verwerfliche Tat, sowie "Pfuhl", einem kleinen, eher schmutzigen Tümpel oder als feuriger Pfuhl die Hölle in der Lutherbibel. Der Duden verweist in der Begriffserklärung auf das seltener genutzte Wort Sündenbabel, womit ein "Ort, Stätte moralischer Verworfenheit, wüster Ausschweifung des Lasters" gemeint ist. Hier zeigt sich die christliche Herkunft der Bezeichnung, hergeleitet vom antiken Babylon (Babel), das in der Bibel als Ort des Unglaubens und der Unzucht dargestellt wird und auch in der Beschreibung der Hure Babylon ihren Ausdruck findet. Ebenso gelten Sodom und Gomorra als typischer Sündenpfuhl.

Das Deutsche Wörterbuch der Brüder grimm führt Verwendungen des Wortes in der deutschen Literatur seit dem 16. Jahrhundert auf und erklärt es als  1.) Zustand schlimmster Sündenbefleckung sowie ebenso als 2.) Stätte des Lasters. In dieser Zeit wurde vor allem das ausschweifende und freizügige Leben der Großstadt als Sündenpfuhl bezeichnet, vor allem in Paris oder Berlin. Vereinzelt findet sich auch der Ausdruck Sündenstadt.
Quelle: Wikipedia

Samstag, 16. Januar 2016

Da hab ich doch



...ein Vorurteil vergessen. 

"Ihr geht doch einfach nur mit Erlaubnis Eures Partners fremd, wenn ihr in den Swingerclub geht! Eure Beziehung kann doch nicht stimmen!

So las ich nach meinem letzten Blogbeitrag. Ist es das? Genügt uns der eigene Partner nicht mehr? Gegenfrage, auch wenn es unhöflich ist, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten: Wenn wir unser Sexleben ausdehnen, indem wir uns Vibratoren, Dildos, andere Toys zulegen, würde uns dann jemand unterstellen, dass in unserer Beziehung etwas nicht stimmt? Nein! Denn diese gelten ja überall als Erweiterung der Möglichkeiten im Sexspiel. Sie sind überall anerkannt. Hey, die Werbung von Eis.de und Amorelie läuft sogar allzeit im TV.

Die Besuche im Club sehen wir ähnlich. Sie sind eine Erweiterung unseres Liebesspiels. Aufgrund der Räumlichkeiten hat man ganz andere Möglichkeiten. Weitere Spielpartner müssen uns beiden zusagen. Klar, es sind Menschen und natürlich möchte man auch, dass es allen gefällt, aber sämtliche Regeln sind auch unausgesprochen klar.

Keiner würde mir meinen Partner dort abluchsen und so wenig würde ich es wagen, in fremden Revieren zu wildern.

Fremdgehen fängt für mich da an, wo ich meinem Mann diese Kontakte verheimliche. Und das ist nicht nötig! Übrigens findet man den Betrug am Partner in Swingerkreisen doch eher seltener, als bei Nichtswingern... Also...

Let's swing!

Freitag, 8. Januar 2016

Let's swing!

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- "Swingerclubbesuche zerstören Partnerschaften!"

- "Im Swingerclub sind doch nur Leute, die es nötig haben!"

- "Menschen, die in einen Swingerclub gehen, haben doch irgendwelche Probleme, die sie kompensieren müssen!"

- "Im Swingerclub hat jeder mit jedem Sex!"

- "Im Swingerclub sind doch alle nackt!"

- "Um in einen Swingerclub zu gehen, muss man doch einen Traumkörper haben!"

- "Im Swingerclub sind Frauen doch Freiwild für die anwesenden Singlemänner!"

- "Im Swingerclub wird doch nur gevögelt!"

- "Swingerclubs sind unhygienisch und man kann sich doch Gott weiß was holen!"

- "Im Swingerclub muss ich unbedingt beim Partnertausch mitmachen!"

- "Im Swingerclub wird man zu sexuellen No-Gos überredet!"

- "Bei einem Erstbesuch im Swingerclub wird man als Frischfleisch angesehen und alle fallen über einen her!"

- "Die Menschen im Swingerclub sind doch uralt!"

- "Die Singlemänner im Singleclub kriegen sonst keine Frau ab!"

- "Swingerclubs sind doch total teuer!"


Na, sagen Euch all diese Vorurteile etwas? Viele Menschen, die niemals einen Swingerclub betreten haben und es laut eigener Aussage auch nie machen würden, haben trotz allem doch ein ureigenes, detailliertes Bild, was genau in solch einem Club passiert. Das Bild wird durch "Real-Dokus" auf diversen TV-Sendern noch geschürt. Und eben genau aufgrund dieses Bildes würden sie einen Club nie besuchen.

Vorab: Es ist ok, wenn man keinen Swingerclub besuchen möchte. Der Clubbesuch ist nicht jedermanns Sache und das haben alle zu akzeptieren. Mir wären die Swingerclubs ansonsten auch viel zu voll, wenn alle Welt ihre Wochenenden dort verbrächte. Allerdings sollte man nicht aufgrund von Unwahrheiten über einen Swingerclub urteilen - zumal man damit auch automatisch ein Urteil über die Menschen abgibt, die in Swingerclubs gehen. Über uns z.B. ...


"Swingerclubbesuche zerstören Partnerschaften!"
- Eine Beziehung, die an einem Besuch eines Swingerclubs wirklich scheitert, ist eine Beziehung, die auch sonst schon massive Defekte hat. Und eine kaputte Partnerschaft ist absolut keine Grundlage in einen Club zu gehen. Die Partnerschaft muss funktionieren! Beide sollten sich einig sein, was sie im Club möchten. Es sollte nichts gemacht werden, was für einen der Partner nicht in Ordnung ist. Je nachdem, wie gut man einander kennt, sollte man dieses unbedingt vorher klären. 

Wir haben vorher nichts abgesprochen. Es lief einfach. Aber in einer Ehe, in der wir offen miteinander reden, können wir auch gut einschätzen, was für den jeweils anderen ok ist und was der andere so gar nicht sehen will. Mögliche Unsicherheiten können im Club natürlich auch durch Blicke geklärt werden.

Auch vertrauen wir einander. Vertrauen ist leider ein großer Mangel in vielen Ehen. Fehlendes Vertrauen, am besten noch gepaart mit mangelndem Selbstbewusstsein führt ganz schnell zu großen Problemen, die in dem Fall natürlich auch im Swingerclub eskalieren könnten.


"In Swingerclubs sind doch nur Menschen, die es nötig haben!"
- Menschen, die was nötig haben? Sex? Die meisten Paare, aber auch Einzelpersonen, die Swingerclubs besuchen, haben in der Regel auch außerhalb der Clubs ein erfülltes Sexleben. Die Paare haben normalerweise außerhalb des Clubs eine gute Beziehung zueinander. Ohne diese funktionierende Partnerschaft hätten wir uns nie zu einem Clubbesuch bereit erklärt. Unser Sexleben war schon immer erfüllt und wurde durch den Club nur bereichert.


"Menschen, die in Swingerclubs gehen, haben doch irgendwelche Probleme, die sie kompensieren müssen!"
- Ja, bestimmt hatten sie eine total kaputte Kindheit und haben heute nun diverse große und kleine Minderwertigkeitskomplexe. So hat ja schließlich auch jeder Dom ein Problem mit Frauen. Achtung, das war Ironie. Menschen, die Swingerclubs besuchen, sind ganz "normale" Menschen, viele stehen mitten im Berufsleben, haben Familie, vielleicht Kinder und sind oft einfach sexuell aufgeschlossener, als Nichtswinger. Der Bäcker von nebenan, vielleicht gar die Arbeitskollegin (Keine Sorge, wenn man auf Bekannte trifft, die sind ja dann genau wie man selbst im Club. Da wird nicht getratscht!), der Polizist, der die letzte Straßenkontrolle gemacht hat, die Mami, die ihr Kind heute von der Grundschule holte,...Keinem Menschen sieht man an, ob er Swinger ist oder nicht. Aber auch wenn Swinger sicher nicht alle perfekt sind, sie haben ein gesundes Selbstbewusstsein.


"Im Swingerclub hat jeder mit jedem Sex!"
Nein! Um Gottes Willen! Ich würde gar nicht mit jedem dort Sex haben wollen. Jeder von uns hat doch individuelle Ansprüche, wie der Mensch, mit dem man Sex hat, sein soll und diese sollen die Menschen, mit denen ich im Club Sex habe, bitte auch erfüllen. Ein "Nein" - ob wörtlich ausgesprochen, oder durch Gesten (Wegschieben einer streichelnden Hand, ablehnender Blick) hat wie im realen Leben auch, immer akzeptiert zu werden. 

"Im Swingerclub sind doch alle nackt!"
Im Swingerclub gibt es einen Dresscode. Frauen tragen in der Regel sexy, frivole Dessous, teils wirklich phantasievoll, hochhackige Schuhe oder erotische Sandalen. Männer sind mit einem Hemd, einem engen T-Shirt, Retro-Boxer und passenden Schuhen (Bitte keine Badeschlappen, die zählen als No-Go!) gut bedient. Auch wenn erotische Mode bei Männern immer mehr aufkommt, haben Frauen es hier oftmals leichter etwas zu finden. Am leichtesten haben es natürlich - wie immer, die schlanken Frauen. Als kurviges Weib, wie ich eines bin (48) muss man schonmal etwas mehr suchen. Aber auch hier wird man fündig. 

Es gibt im Club FKK-Abende, aber selbst hier sind die Gäste oft mit Fliege, Krawatte oder ähnlichem bekleidet.


"Um in einen Swingerclub zu gehen, muss man doch einen Traumkörper haben!"
Muss man? Nun, ich schaue gerade mal an mir herunter...deutlich ein paar Kilo zuviel auf den Hüften, sehr kurvig. Früher hatte mein Körper mir derbe Komplexe gemacht. Aber, dass legte sich mit der Zeit - schon vor meinem ersten Clubbesuch. Eines sollte man haben: Ein gesundes, normales Selbstbewusstsein dem eigenen Körper gegenüber.

Im Club sieht man alle Arten von Menschen. Es gibt in vielen Clubs auch regelmäßig Molly-Parties, auf denen vorrangig Menschen sind, die sehr kräftige Rundungen haben. Aber auch bei den anderen Motto-Parties oder mottolosen Tagen sieht man eigentlich alles von ganz dünn bis dick. Grundlage ist halt wirklich: Das Selbstbewusstsein sollte passen. Das heißt nicht, dass man mit dem eigenen Körper zu 100 % happy sein muss. Jeden stört wohl irgendwas an seinem Körper.

Und manch ein begehrender Blick tut dem eigenen Selbstbewusstsein doch auch gut und man sieht seinen Körper aus ganz anderer Sicht.


"Im Swingerclub sind Frauen doch Freiwild für anwesende Singlemänner!"
Singlemänner zahlen in der Regel höheren Eintritt für den Club, damit sie gar nicht erst in Versuchung geraten, ihn mit einem Bordell zu verwechseln. So ist es häufig auch so, dass der Anteil an Singlemännern im Club eher gering ist. 

Die anwesenden Singlemänner haben - genau wie alle anderen - ein "Nein!" zu akzeptieren. Wird es nicht akzeptiert, so sorgt der Club bald dafür, dass der Gast, der es nicht akzeptieren kann, geht.


"Im Swingerclub wird doch nur gevögelt!"
Bei jedem Besuch im Club gilt das Motto: Alles kann, nichts muss! Klar, können die Menschen Sex haben, aber mit dem Restaurantbereich, der Bar, Whirlpools oder Saunen gibt es immer Bereiche, in denen vielleicht mal heftiger geknutscht oder gestreichelt wird, jedoch kein direkter Sex stattfindet.

Fürs Vögeln sind "die Matten" da, die in dem Sinne auch durch einen Gynstuhl oder Bock dargestellt werden können. 

Es gibt dort genauso gut Menschen, die einfach nur kommen, um gut zu essen, etwas zu trinken, an der Bar zu reden oder anderen zuzusehen. Ein bisschen Voyeurismus kann in einer Beziehung sehr stimulierend wirken. 


"Swingerclubs sind unhygienisch und man kann sich doch Gott weiß was holen!"
In einem ordentlichen Swingerclub wird genau auf Hygiene geachtet. Setzt man sich irgendwo oder nutzt die "Matten", so legt man Handtücher unter. WCs und Duschen sind immer ebenso sauber wie Whirlpools und Saunen.

Überall, wo gevögelt werden darf, findet man Kondome und in jedem Raum natürlich auch ein Mülleimer, die Kondome nach Gebrauch zu entsorgen (übrigens: Vor dem Entsorgen bitte zuknoten!).

"Im Swingerclub muss ich unbedingt beim Partnertausch mitmachen!"
Auch hier gilt wieder: "Alles kann, nichts muss!" Wenn ein Paar sich sicher ist, Partnertausch zu wollen und auf ein weiteres Paar kennenlernt, welches gerne Partnertausch will, dann steht dem nichts im Wege. Aber jeder wird immer ein nein akzeptieren.

Macht man bei einem Partnertausch mit gilt selbstredend wieder: Keine schädigende Eifersucht! Absolutes Vertrauen! Beides ist Grundlage für einen Partnertausch. Es bringt doch nichts, wenn man es im Swingerclub zwar mitmacht, sich danach jedoch zuhause darüber streitet. 

Man sollte sich vor einem Partnertausch einig sein, ob man es wirklich will, aber genauso sollte man sich einig sein: Was sind hier die Bedingungen. Für uns kommen hier nur Paare in Frage, bei denen wir beide mit beiden Teilen des Paares einverstanden sind

"Im Swingerclub wird man zu sexuellen No-Gos überredet!"
Ein "Nein" ist und bleibt auch im Swingerclub ein "Nein". Man sollte sich allerdings selbst genau bewusst sein, was denn für einen selbst No-Gos sind. Leider sind viele Menschen sich darüber gar nicht so wirklich klar und einige stellen im Endeffekt dann fest: Hm, ich hab es zwar mitgemacht, aber das wollte ich so gar nicht.

Das liegt dann an jeder Person selbst, aber sicher nicht am Club. Hier wird von jedem ein "Nein" als solches akzeptiert.


"Bei einem Erstbesuch im Swingerclub wird man als Frischfleisch angesehen und alle fallen über einen her!"
Kein Mensch trägt einen Stempel auf der Stirn, der besagt, er sei das erste Mal in einem Swingerclub. Und selbst wenn, haben wir die Erfahrung gemacht, einfach freundlich willkommen geheißen zu werden.

Sollte man ein mulmiges Gefühl bzgl. des ersten Besuchs haben, so bietet z.B. die Community Joyclub Swinger-Paten an,die einen begleiten. Wir hatten auch sehr liebe Begleiter an unserem ersten Abend im Club.


"Die Menschen im Swingerclub sind doch uralt!"
Auch das ist einfach nicht wahr. Eigentlich findet man im Club alle Altersgruppen vertreten. Natürlich gibt es auch Clubs, in denen jüngere oder ältere überwiegen. Hier kann man allerdings bei Joyclub oder Swingerglück oft auch nachlesen, wie der Altersschnitt in der Regel ausschaut. Ist man im Joyclub angemeldet, so hat man auch die Möglichkeit die Profile der Gäste zu sehen, die über den Joyclub in den Swingerclub kommen. Hier sieht man Alter, Vorlieben und vielleicht sogar Bilder. 


"Die Singlemänner im Swingerclub kriegen sonst keine Frau ab!"
Die Eintrittsgelder für Singlemänner sind in den Clubs in der Regel so hoch, dass sie nicht in Versuchung kommen, den Club mit einem Bordell zu verwechseln. In der Regel ist es einfach so, dass sie in einem Club etwas Abwechslung suchen.


- "Swingerclubs sind doch total teuer!"
Ja, Swingerclubs haben ihren Preis. Schaut man sich jedoch an, welche Leistung man zu diesem Preis erhält ist es in der Regel absolut nicht zuviel Geld, welches man zu zahlen hat, sondern durchaus angemessen. 

Mich stimmen eher besonders billige Clubs nachdenklich, weil ich mich dann frage, woran sie genau sparen...


Ihr Lieben, ich hoffe, ich konnte etwas Licht in die Gerüchteküche bringen. Ihr habt noch Fragen? Einfach melden...

Eure Aimee

Mittwoch, 6. Januar 2016

Unsere Freiheit


Ich überlegte, rang mit mir selbst. Meine Meinung zu den Vorfällen in Köln, Hamburg und Stuttgart zu schreiben heißt zugleich, dass ich sicherlich wieder einmal einige Menschen gegen mich aufwiegele. Schließlich ist es eine Kritik an der eigenartigen Multikulti-Einstellung, die viele Menschen hier inzwischen aufweisen.

Vorab: Es ist gleich, durch wen sie geschieht: SEXUELLE GEWALT GEGEN FRAUEN IST EIN ABSOLUTES NO GO! "Nein" heißt "Nein"!

Blickt man nun durch die Nachrichten, so ist dort eine Hälfte, die propagiert, das liege alles an den Flüchtlingen und Merkels "Refugees Welcome-Kultur" und eine andere Hälfte, die das andere Extrem wählt und sagt, es seien weder Flüchtlinge noch Ausländer gewesen und man dürfe nun nicht alle verurteilen. Und dann ist da noch eine Frau Reker - Kölns Oberbürgermeisterin, die fordert, dass Frauen nicht mehr alleine auf Feiern gehen und optimal eine Armeslänge Abstand zu Fremden halten.

Natürlich erhitzen solche Vorfälle die Gemüter, dennoch bringt das Extreme hierbei rein gar nichts. Es sind weder alle Flüchtlinge böse, noch alle gut. Einen Fortschritt brächte es allerdings, dass wir mit Flüchtlingen, die straffällig werden genauso verfahren, wie mit Einheimischen, die straffällig werden und sie in einem weiteren Schritt ggf. dann auch ausweisen. Denn in dem Moment sähen die Bürger: Es wird etwas getan. Und die Flüchtlinge, die sich vernünftig verhalten stünden in einem deutlich besseren Licht dar. Denn die Menschen neigen dazu, zu verallgemeinern - in jeder Hinsicht.

Die Vorfälle müssen allesamt aufgeklärt und die Täter gerecht bestraft werden - unabhängig von ihrer Nationalität und ihrem Status im Land!

Was mich jedoch mehr erschreckt ist, was Frau Reker hier fordert. Frauen, geht besser nicht alleine auf die Straße. Frauen, haltet zu Fremden eine Armeslänge Abstand (technisch auf Großveranstaltungen, in vollen Zügen und Bussen, in Menschenmassen in Straßenzügen zu Karneval nicht umsetzbar)! Viele Frauen schreien hier zurecht auf. 

Hier fehlt jetzt eigentlich nur noch: Frauen, zieht Euch nicht so an, dass Ihr in irgendeiner Weise sexuell anziehend wirken könnt. Frauen, wagt es nicht, mit irgendwelchen Menschen zu flirten, sie könnten das als "Ok" zum Sex verstehen.

Ich habe nun selbst das Glück auf dem Lande zu leben. Solche Großstadtprobleme haben wir hier derzeit nicht. Hier treffen auch nicht solche Mengen an Kulturen und Religionen aufeinander. Kleine Vorfälle gibt es, die sicher auch zu verurteilen sind, doch es hält sich alles in Grenzen.

Allerdings besitze ich auch die Fähigkeit zu denken und die Gedanken sind weniger schön. Wir Frauen haben uns hier eine gewisse Freiheit erkämpft. So oder so... und diese wollen wir auch behalten und zwar, ohne befürchten zu müssen, dass freies, freizügiges Verhalten jedem gleich den Freibrief gibt, über uns drüber zu rutschen. Ja, ich schreibe in meinen Geschichten auch über Frauen, die gegen ihren Willen genommen werden, und Fakt ist: Diese erotische Phantasie spukt in vielen Frauenköpfen herum. Doch es ist immer so, dass nicht alle Phantasien auch erfüllt werden wollen! Jeder hat Phantasien, die er als Phantasien genießt, jedoch nie erleben will. Auch das erotische Schreiben gehört zu den Freiheiten, die wir als Frauen haben und gewiss nicht opfern wollen, weil unsere Politik nicht in der Lage ist anderen Kulturen beizubringen, die hiesigen Gepflogenheiten zu akzeptieren.

Wir sind regelmäßige Clubbesucher. In einem Swingerclub laufen die Menschen in Dessous herum, sind teils komplett unbekleidet. Dennoch wird ein "Nein", welches zumeist nur in Form eines Blickes oder einer sanften Geste kommuniziert wird, immer wieder ganz selbstverständlich akzeptiert. Ansonsten dürften "Gäste", die das nicht akzeptieren auch sofort den Club verlassen.

Vielleicht sollten wir ein wenig von diesem Verhaltenscodex auch auf die Öffentlichkeit übertragen?