Sonntag, 5. Juli 2015

Die Hitze der Nacht...



Ist es die Temperatur, die eigentlich viel zu hoch ist, überhaupt irgendwas zu tun? Das permanente Gefühl der Feuchtigkeit auf der gesamten Haut? In letzter Zeit könnte ich…dauernd…*grins*  Wir waren am Abend mit den Hunden zur Brücke unter der Lenne gelaufen und hatten einander dort bereits gegenseitig in lustvolle Stimmung versetzt. Worte, Blicke, kleine Gesten und Berührungen, all das kann die Lust heiß zwischen den Schenkeln brodeln lassen, auch wenn die Beine in kaltem Wasser des Flusses stehen. Er saß auf dem Brückenfuß vor mir und ich stand zwischen seinen Beinen im kühlenden Nass. Meine Hände auf seinen Oberschenkeln – sie streichelten aufwärts, während wir uns unterhielten. Ich spürte seine Lust. Kurz senkte ich meinen Kopf und knabberte zart an dem, was sich da als verführerische Beule in seinem Schoß abzeichnete.

Kurz krallte seine Hand sich in mein Haar. Ein fester Griff, der mich erschauern ließ. Ein Kuss…tief…verführerisch…ein Versprechen und wir gingen Hand in Hand zurück. Bis nach zwölf Uhr saßen wir auf der Terrasse. In der Nacht waren die Temperaturen zumindest auf erträgliches Maß herabgesunken. Der Vollmond schimmerte in einem rötlichen Ton und die Stimmung war einfach unheimlich intensiv. Einander nah sein – zusammen sein. Irgendwann rief einfach das Bett, vorher noch eine Dusche und dann ins Schlafzimmer. Ich schmiegte mich in seine Arme, hauchte zarte Küsse auf seinen Oberarm, seine Brust und fühlte, wie seine Hand auf meiner nackten Haut auf Wanderschaft ging. Der Duft seines Körpers, so maskulin, wenn seine Lust steigt irgendwie anders als sonst zusammen mit seiner mich unablässig in unendlicher Sanftheit streichelnden Hand, verzauberte mich. Meine Brustwarzen richteten sich auf, die Höfe zogen sich zusammen, jede Faser meiner Haut schien unter seinen Fingern elektrisiert. Ich spürte das warme, noch träge Pulsieren in meinem Schoß. Mein Atem wurde langsam kürzer. Ewig hätte er so weitermachen können, meine Lust wuchs und ich begann, mich in seinen Armen zu winden.  Sein Ziel? Eher Etappenziel.

Mein Mund lag auf der Innenseite seines Oberarmes, als er den Arm um meinen Kopf legte und mich fixierte. Seine Lippen begannen mein Ohr, die Seite meines Halses zu kosen. Leise stöhnte ich auf und keuchte im gleichen Moment gegen seinen Bizeps, als ein klatschender Schlag meine Pobacke traf. Zärtliches Streicheln folgte, bis mein Körper, der sich ob des Schlages kurz verkrampft hatte, wieder vollkommen entspannt in seinen Armen lag.  Dann der nächste Schlag. Noch nicht feste…ein Klatschen…diesmal hatte ich damit gerechnet, dennoch keuchte ich leise. Unablässig kosten seine Lippen dabei meinen Nacken, meinen Hals. Meine Nippel hatten sich schmerzend hart zusammen gezogen. Er schlug schneller hintereinander. Immer wieder fuhr seine Hand auf meinen Po nieder, unterbrochen von zärtlichen Streicheleinheiten, wenn er merkte, dass ich mich anspannte.

Mein Po war heiss, brannte…sicher zeichnete sich die Haut bereits dunkelrot ab. Der Punkt war erreicht, an dem das Brennen in pulsierenden Schüben kam und mit jedem Schub schien sich ein leichter Schwall meines Honigs aus meiner eh schon nassen Spalte…benetzte die äußeren Schamlippen, die Innenseiten meiner Oberschenkel. „Mehr?“, knurrte er in mein Ohr, als ich mich gegen ihn schmiegte. Ich schüttelte den Kopf. Alles in mir schrie nach Erlösung…mein Körper schweissnass… „Bitte“ , flüsterte ich, „bitte, fick mich einfach. Nimm mich endlich.“

Zufrieden lachend zog er mich hoch, ließ mich vor ihm knien. Und dann…endlich…endlich spürte ich, wie sein harter Schwanz meine Lustgrotte von hinten einnahm. Wenige Stöße nur bis es mir kam, bis ich meine Lust ins Kissen hineinschrie. Er hielt mich fest und ließ seiner Geilheit nun freien Lauf. Seine Hände in meine Pobacken gekrallt fickte er mich hemmungslos. Mein Höhepunkt  dauerte an…oder waren es mehrere aufeinander folgende? Ich weiß es nicht. Ich spürte nur, dass er mich, in dem Moment, als er kam zum Spritzen brachte und als wir erschöpft ineinander sanken, Tränen in meinen Augen standen….

Welch wunderbare Nacht…

Donnerstag, 2. Juli 2015

Masquerade

Wann sind wir wir selbst? Wann maskieren wir uns? Warum tun wir dieses? 


Es gab Zeiten, da war ich voller Selbstzweifel und meine Meinung war vorrangig, ich müsse anderen gefallen, anderen alles recht machen.

Ich ging dazu über eine Maske zu tragen. Nicht im eigentlichen Sinn, nicht die venezianische Gesichtsmaske. Ich verstellte mich, war fröhlich, wenn ich innerlich zerbrach. Die wenigsten Menschen ließ ich in mein wahres Gesicht blicken. Mein Leben war mehr Schein denn Sein.

Doch war ich glücklich damit? Hat mich das zufrieden gemacht? Nein! Die Maske war ein guter Schutz. Ich konnte mich verstecken. Sie verbarg meine Schwächen, half mir, Gefühle zu unterdrücken. Ich wirkte stark, mutig, ja oftmals rücksichtslos hinter meiner Rüstung zu der die Maske für mich wurde. Und doch war ich einfach nur leer...schwach...

Es kam der Punkt im Leben, die Maske abzulegen. Nicht auf einmal...nein...Stück für Stück...Ein großer Schnitt, ja, aber dann Myriaden kleiner Schritte zum wahren ich.

Ich sehe aus, wie ich ausseh, hab da sicher meine Makel, aber die hat jeder und ich liebe meine Brüste, meine Augen, meistens auch meine Haare, die von einer Sturheit geprägt sind die der meinen gleicht. Wenn sage ich zeige mich, dann zeige ich mich und nicht modellhafte Bilder.

Ich bin, wie ich bin, manchmal eine Ziege, impulsiv, aufbrausend, lustvoll, liebe es zu flirten...hemmungslos, zugleich zurückhaltend, in die Ecke getrieben, ein Mensch der austritt.

Aber ich bin ehrlich und ja, damit stoße ich manchen Menschen schonmal vor den Kopf. Doch lieber einmal richtig aneinander geraten und sich mal den Schädel einschlagen, als einander ewig anzicken. Und in meinen Augen ist Unehrlichkeit ... hm ... soll ich sagen arm? Ich verstehe nicht, warum Menschen, die doch scheinbar nichts zu verbergen haben, so etwas nötig haben.

Warum nicht einfach man selbst sein? Sind es nicht auch unsere kleinen Macken, die uns individuell, die uns begehrenswert machen?

Ich bin halt einfach ich...mit allem Pro und erst recht allem Contra.